Systemische Beratung und Familientherapie
Im Gegensatz zur Psychoanalyse, die untrennbar mit dem Namen Sigmund Freud als deren Begründer verbunden ist, gab es in der Entwicklung der systemischen Therapie eine ganze Reihe von herausragenden Persönlichkeiten, die begonnen haben nicht mit Einzelpersonen, sondern mit Familien zu arbeiten. Eine der bekanntesten ist Virginia Satir, die oft als „Mutter der Familientherapie“ bezeichnet wird.

Es gibt nicht die systemische Therapie, sondern ein Vielzahl von systemischen Ansätzen. Die systemische Beratung orientiert sich sehr an den Ressourcen aller Beteiligten. Probleme und Konflikte werden immer im Rahmen des Umfelds betrachtet und nicht nur auf die einzelnen Personen bezogen. Die systemische Therapie geht davon aus, dass wir alle in Systemen leben (Paarbeziehungen, Familien, Teams usw.) und miteinander verbunden sind. Durch Veränderungen z.B. eines Mitglieds im System kommt es zu Bewegungen und Veränderungen im gesamten System. Hierzu zwei Beispiele:

  • Ein Familienmitglied erkrankt schwer, die gesamte Familie muss das eingespielte Muster verlassen und nach neuen Wegen suchen.

  • Ein Kind entwickelt sich nicht in der Weise, wie es erwartet und erhofft wurde.
    Das kann zu besonderen Belastungen des Systems führen.


In der ergotherapeutischen Arbeit begegnen wir häufig Systemen und/oder Familien die sich in Veränderung befinden und instabil werden. Als Ergänzung zur Ergotherapie bietet die Praxisinhaberin Beate Abe deshalb systemische Beratung/Therapie an.